Fortführung einer kohärenten Gebäudepolitik sichergestellt

Nach der heutigen Beratung des Entlastungsprogramms 2027 im Ständerat ist der Entscheid gefallen: Der Stände- und Nationalrat haben sich gemeinsam für den von der EnDK erarbeiteten Kompromiss zur Fortführung der Förderung im Gebäudesektor ausgesprochen – mit einer gezielten Ergänzung zugunsten von Geothermie und erneuerbaren Gasen. Damit stellt das Parlament die Fortführung einer wirksamen Gebäudepolitik sicher und ermöglicht zugleich eine jährliche Entlastung des Bundeshaushalts um 200 Mio. Franken.

Mit der CO2-Abgabe, den Energievorschriften der Kantone (MuKEn) und dem Gebäudeprogramm stützt sich die Gebäudepolitik auf ein erfolgreiches Zusammenspiel der Instrumente «lenken, fordern und fördern». Diese ausgewogene Mischung zeigt messbare Wirkung: höhere Sanierungsraten, sinkender Wärmebedarf, mehr erneuerbare Heizsysteme und eine CO₂‑Reduktion von rund 46 % gegenüber 1990. Der heutige Parlamentsbeschluss sichert die Kontinuität dieser erfolgreichen Strategie.

Nun gilt es, das neue gemeinsame Förderprogramm im Gebäudesektor zügig und sorgfältig auszuarbeiten. Bund und Kantone müssen die Massnahmen gemeinsam gestalten, um den verfassungsmässigen Zuständigkeiten der Kantone Rechnung zu tragen und eine wirksame Umsetzung sicherzustellen. So können die Kantone die Massnahmen optimal an topografische und klimatische Gegebenheiten sowie den lokalen Gebäudebestand anpassen – für eine zielgerichtete, effiziente und wirkungsvolle Förderung im Gebäudebereich!