Das Engagement der Kantone im Gebäudesektor zeigt Wirkung.

Heute hat das Bundesamt für Statistik informiert: 2025 wurde in der Schweiz ca. die Hälfte der Wohngebäude mit fossilen Energieträgern – Öl oder Gas – beheizt (vgl. Medienmitteilung BFS). Im Jahr 2000 waren es noch rund 70 Prozent.

Diese erfreuliche Entwicklung ist auch das Ergebnis des langjährigen Engagements der Kantone. Gemäss Bundesverfassung tragen sie eine zentrale Verantwortung für den Energieverbrauch im Gebäudebereich, sie haben die Entwicklung mit ihrer Energie- und Klimapolitik massgeblich geprägt. Mit den kantonalen Energiegesetzen und dem Gebäudeprogramm verfügen sie über wichtige Instrumente, um den Umstieg auf erneuerbare Energien voranzutreiben und Energieverbrauch sowie CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Gleichzeitig ist dieser Fortschritt das Ergebnis des Engagements zahlreicher weiterer Akteure: der Bauwirtschaft, der Banken, der Gemeinden und Städte sowie von im Gebäudebereich tätigen Unternehmen, Verbänden und Institutionen. Entscheidend für die konkrete Umsetzung sind letztlich das Engagement und die Investitionen der Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer.

Die Zahlen zeigen aber auch: Die bestehende Aufgabenteilung funktioniert. Die Kantone kennen die Gegebenheiten vor Ort, stehen in engem Austausch mit den regionalen und lokalen Stakeholdern und können ihre Massnahmen auf die jeweiligen Rahmenbedingungen ausrichten. So schaffen die Kantone die Voraussetzungen dafür, dass diese positive Entwicklung weitergeführt wird.