L’EnDK pone le basi fondamentali per il nuovo Programma Edifici

Mendrisio TI, 28. August 2026 – Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) hat sich an ihrer Plenarversammlung in Mendrisio (TI) mit zentralen Fragen der energetischen Gebäudesanierung befasst. Im Mittelpunkt standen das neue gemeinsame Fördermodell von Bund und Kantonen für das Gebäudeprogramm ab 2028 sowie die Erneuerung ihres Vorstands.

Neues gemeinsames Fördermodell für das Gebäudeprogramm

Ab 2028 wird das Gebäudeprogramm durch die Fusion der aktuellen Gebäude- und Impulsprogramme auf eine neue Grundlage gestellt. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen wurden vom Bundesparlament im Rahmen des Entlastungspakets 2027 beschlossen. Die EnDK hatte sich für den Erhalt des Gebäudeprogramms eingesetzt. Der Konferenzpräsident Laurent Favre unterstreicht: «Die EnDK konnte dank ihrem pragmatischen Kompromissvorschlag das Parlament überzeugen, eine Lösung zu verabschieden, die sowohl eine wirksame Unterstützung des Gebäudesektors als auch einen Beitrag zur Sanierung der Bundesfinanzen sicherstellt.»

Die Notwendigkeit, den Schweizer Gebäudepark energetisch zu erneuern, wurde in diesem Sommer besonders deutlich. Die anhaltenden Hitzewellen haben gezeigt, wie stark Gebäude den zunehmenden klimatischen Belastungen ausgesetzt sind. Energetische Sanierungen verbessern die Energieeffizienz, reduzieren den CO₂-Ausstoss und erhöhen den Schutz vor sommerlicher Hitze.

In diesem Kontext haben die EnDK und das Bundesamt für Energie in den vergangenen Monaten gemeinsam das Gemeinsame Fördermodell Bund-Kantone 2028 (GFM 2028) erarbeitet. Im Vergleich zur bisherigen Förderung fokussiert diese stärker auf jene Massnahmen, die eine besonders hohe Wirkung für die Energie- und Klimaziele erzielen. Gleichzeitig werden die Fördervoraussetzungen weiterentwickelt, um technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen Rechnung zu tragen, Mitnahmeeffekte zu reduzieren und gezielte Investitionsimpulse auszulösen.

Das neue Fördermodell wird im Herbst 2026 durch den Bund im Rahmen der Revision der Energieverordnung in die Vernehmlassung geschickt. Damit erhalten Kantone, Verbände, Branchenvertreter und weitere interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zum Modell und zu den vorgesehenen Fördervoraussetzungen zu äussern.

Zwei neue Mitglieder im EnDK-Vorstand

Die Plenarversammlung hat zudem die Genfer Regierungsrätin Delphine Bachmann und den Berner Regierungsrat Raphael Lanz neu in den Vorstand der EnDK gewählt. Beide treten ihr Amt per 1. Januar 2027 an. Der Vorstand freut sich auf die neuen Impulse, die Delphine Bachmann und Raphael Lanz in seine Arbeit einbringen werden.

Die Ersatzwahlen wurden notwendig, weil Landammann Stephan Attiger (AG) und Staatsrat Olivier Curty (FR) Ende 2026 aus ihren kantonalen Regierungsämtern ausscheiden und damit auch aus der EnDK austreten. Beide haben die Arbeit der EnDK über Jahre wesentlich mitgeprägt. Die EnDK dankt Stephan Attiger und Olivier Curty für ihren langjährigen Einsatz und ihren wertvollen Beitrag zur gemeinsamen Energiepolitik der Kantone.

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Präsidium der EnDK mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern (v. l. n. r.): Martin Neukom (ZH), Vizepräsident; Raphael Lanz (BE); Delphine Bachmann (GE); Laurent Favre (NE), Präsident

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Mitglieder des EnDK-Vorstands mit Gastgeber des Kantons Tessin (v. l. n. r.): Kaspar Sutter (BS), Stephan Attiger (AG), Christian Vitta (TI), Laurent Favre (NE), Martin Neukom (ZH)